Freiwillige Feuerwehr

FFW Kaindorf


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Homepage der FFW Kaindorf

Besuchen Sie die FFW Kaindorf auf ihrer eigenen Homepage im Web. Interessante Neuigkeiten, Einsatzpläne und vieles andere mehr liegen an Informationen für Sie auf.

http://www.ff-kaindorf.at


Chronik

Nachdem man schon 1873 eine Feuerwehrspritze gekauft hatte, wurde am 25. Juli 1874 die Freiwillige Feuerwehr in Kaindorf gegründet; „...gewiß eine humane Institution, die durch geordnete Hilfeleistung bei Feuersbrünsten viel Gutes bewirken kann,“ wie in der Pfarrchronik zu lesen ist.

Die Ausrüstung bestand aus einer 4-rädrigen Fahrspritze, einer 2-rädrigen Abprotzspritze, einem Mannschaftswagen und verschiedenen Feuerlöschutensilien. Das Spritzenhaus wurde von Maurermeister Josef Herbsthofer auf pfarrlichem Grund an der Straßenkreuzung erbaut. 1891 trat die Wehr dem Landesverband bei und wurde dem Bezirk Hartberg zugeteilt. Sie muss damals schon hohes Ansehen genossen haben, denn im Jahre 1892 wurde Josef Eppich zum Bezirksschriftführer gewählt. Auch die Ausbildung muss zu dieser Zeit schon sehr gut gewesen sein, denn sie wird anlässlich des Bezirksfeuerwehrtages als exakt und beispielgebend belobigt.

Im Jahre 1897 wird Wehrkommandant Carl Prettenhofer zum Bezirksobmann gewählt. Er sollte es bis zu seinem Tod bleiben und das Ansehen der FF Kaindorf als vorbildhaft in den Bezirk hinaustragen.

Da ja die Beförderung der Spritzen damals mit Pferdegespann erfolgte, waren im Jahre 1912 z.B. folgende Bespannungsgebühren festgelegt: Je km bei Tag oder Nacht 100 Kr., für die Rückfahrt 50 Kr., Kutschertrinkgeld 50 bis 100 Kr.

1925 erfolgte das 25-jährige Gründungsfest bei dem der Gründer der Wehr, Dr. Franz Pacher, zum Ehrenbürger der Gemeinde Kaindorf ernannt wurde. Eine neue Motorspritze erhielt die Wehr 1930.

Das Begräbnis des Wehrkommandanten Prettenhofer vereinigte unvorstellbare 600 Feuerwehrkameraden hinter seinem Sarg. Zu seinem Nachfolger wird Johann Heschel gewählt.

2001: LBD Franz Hauptmann wird zum Landesfeuerwehrkommandanten der Steiermark gewählt.

2002: HBI Franz Radl wird zum neuen Kommandanten der FFW Kaindorf gewählt.

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Mannschaft der FFW Kaindorf im Jahre 1934


Am 27. Dezember 1938 fand die letzte Wehrleitungssitzung statt, von diesem Zeitpunkt an fehlen alle Aufzeichnungen bis zum 13. April 1946, als eine Handvoll Männer, an der Spitze Alois Gruber sen. und Bürgermeister Franz Rodler, die FF Kaindorf wieder zum Leben erweckten. 1948 wird Karl Scheiblhofer neuer Wehrkommandant, 1949 eine neue Sirene angeschafft. Das Landesfeuerwehrgesetz aus dem Jahre 1952 überträgt den Gemeinden die finanzielle Gebarung der Feuerwehr. Im Jahr darauf wurde ein Heeresfahrzeug (Kanada-Ford) von der Fa. Karl Lechner als geländegängiges Löschfahrzeug adaptiert. Bereits 1954 haben 31 Mann das damals neu geschaffene eiserne Leistungsabzeichen errungen. 1960 wurde endlich der 1955 begonnene Rüsthausneubau seiner Bestimmung übergeben.

1962 nach dem Tod von Bezirkskommandant-Stv. Karl Scheiblhofer - unter seiner Führung war die Wehr eine der effizientesten des Bezirkes - übernahm Franz Hauptmann die Funktion des Kommandanten. 1967 wird Alois Gruber zum Feuerwehrhauptmann gewählt. In seiner Ära wird 1972 ein Tanklöschfahrzeug angeschafft. Auch der Funk hält im Feuerwehrdienst Einzug. Nachdem Alois Gruber 1973 seine Stelle zur Verfügung gestellt hatte, wird nach interimistischer Führung durch Bgmstv. Franz Hauptmann 1974 Karl Lechner neuer Feuerwehrkommandant. 1981 wird dann Franz Hauptmann jun. in diese Funktion gewählt, dem im Jahre 1982 die Agenden eines F u. B-Kommandanten übertragen werden und der im darauf folgenden Jahr zum Brandrat gewählt wird. Auf Grund des neuen Aufgabenbereiches der Feuerwehr im technischen Dienst (Verkehrsunfälle etc.) wurde 1982 ein Rüsthauszubau notwendig. Auch wurde, um den neuen Einsatztaktiken Rechnung zu tragen, ein Kommando-Vorausfahrzeug von der FF Kaindorf in Eigenfinanzierung in den Dienst gestellt.

Die eklatante Verlagerung des Einsatzgeschehens von Bränden zur technischen Hilfeleistung machte 1986 den Ankauf eines TLF-A 3000 notwendig, welches 1987 eingeweiht wurde. 1988 leistet die FF Kaindorf 196 Einsätze (Vergleich 1968: 4 Brände, 1 Hochwassereinsatz). Aber die Feuerwehr hilft nicht nur im eigenen Land, auch in den Krisengebieten der 90er Jahre helfen sie helfen. Mit 18 Konvois nach Rumänien bzw. ins Kriegsgebiet des zerfallenden Jugoslawiens beteiligt sich die FF Kaindorf mit anderen Organisationen am Transport von Hilfsgütern.

Auch die Funkgruppe unserer Wehr ist bei den Bezirks-Funkleistungswettbewerben sehr erfolgreich und kann nach dreimaligem Gewinn des Wanderpokales, diesen endgültig nach Kaindorf holen.

Die ständige Erneuerung des Fuhrparkes, zwecks Angleichung an die Einsatzerfordernisse, machen den Ankauf eines LFB-A notwendig, welches im Jahr 1993 gesegnet und in den Dienst gestellt wird.

Für die Pflege und Instandhaltung der Fahrzeuge wird das Rüsthaus um eine Waschbox und Werkstättenräume erweitert. Der durch Schneeketten und andere mechanische Einflüsse desolat gewordene Boden im alten Trakt des Feuerwehrhauses wird saniert. Als bisher letzte Anschaffung wird ein neues MTF für die FF Kaindorf angekauft, welches zur Gänze aus Eigenmitteln finanziert wird.

Das hohe Maß an fachlicher Qualifikation der FF Kaindorf dokumentiert sich an der großen Anzahl von Funktionsträgern im Bezirksverband und gipfelt in der Wahl unseres Kommandanten BR Franz Hauptmann 1997 zum Bezirksfeuerwehrkommandanten.

Der Mannschaftsstand unserer Wehr weist 58 Aktive, 32 außer Dienst, drei Ehrenmitglieder aus. An Fahrzeugen hat die Feuerwehr derzeit 1 TLF-A 3000, 1 LFB-A, 1 KLF, 1 MTF, 1 LKW und einen Anhänger mit Demonstrationsmaterial für Entstehungsbrandbekämpfung.


Reihe der Kommandanten

1874 - 1876 Dr. Franz Pacher
1876 - 1886 Georg Zach
1886 - 1888 Josef Paugger
1888 - 1932 Carl Prettenhofer
1932 - 1939 Johann Heschl
1939 - 1942 Adolf Scheiblhofer
1942 - 1945 Josef Gruber
1946 - 1949 Alois Gruber sen.
1949 - 1965 Karl Scheiblhofer
1965 - 1967 Franz Hauptmann
1967 - 1973 Alois Gruber
1973 - 1974 Franz Hauptmann
1974 - 1980 Karl Lechner
1980 - 2002 Franz Hauptmann jun.
2002 - Franz Radl