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Die Marktmusikkapelle Kaindorf unter der Leitung von Kpm. Andrea Goger, 2009
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Steirischer Panther - Auszeichnung der Landesregierung
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Jene Blasmusikkapellen in der Steiermark, die innerhalb von 5 Jahren an drei Bewertungen (Marschmusik- oder Konzertwertungsspiele) teilnehmen und jeweils mindestens einen sehr guten Erfolg erzielen, erhalten von der Steiermärkischen Landesregierung den Steirischen Panther (Sölker Marmor mit eingraviertem Panther).
Am 05.04.2001 organisierte Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic eine Festveranstaltung im weißen Saal der Grazer Burg und überreichte persönlich den Steirischen Panther an die Blasmusikkapellen, welche die angeführten Voraussetzungen erfüllt haben. Vom Bezirk Hartberg haben acht Musikkapellen diese Auszeichnung erhalten.
Bgm. Walter BRUCHMANN, Obmann Herbert KLAMBAUER, Kplm. Franz SUMMERER, Kplm. Stellvertr. Anton KÄFER und Stabführer Karl TEUBL waren bei der Überreichung der Auszeichnung geladen, die würdevoll und feierlich gestaltet wurde. Bei ihrer Festansprache würdigte Frau Landeshauptmann die Leistungen der einzelnen Blasmusikkapellen und führte sie als Kulturträger Nr. 1 in der Steiermark an. Landesobmann Univ.Prof. Dr. Wolfgang SUPPAN äußerte sich in seiner Ansprache, dass er stolz sei über das hohe musikalische Niveau und über den Fleiß der Musiker/Innen.
Von den 396 Blasmusikkapellen mit 16.000 Musiker/Innen in der Steiermark haben bisher ein Drittel die Voraussetzungen für den Steirischen Panther erfüllt und diesen überreicht bekommen.
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Bei der Verleihung durch Landeshauptfrau Waltraud Klasnic
Von links: Kplm. Franz Summerer, Bgm. Walter Bruchmann, Herbert Klambauer, LH Waltraud Klasnic, Bez.-Obmann Siegfried Grabner, Landes-Obmann Univ. Prof. Dr. Wolfgang Supppan, Landes-Kplm. Ing. Philipp Fruhmann
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Chronik
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Die Marktmusikkapelle KAINDORF wurde im Jahre 1920 gegründet und rückte erstmals am 01.11.1920 mit 27 Musikern zur Allerheiligenprozession aus. Rupert WILFLING aus Stubenberg war der erste Ausbildner der Musiker und fungierte in den ersten Jahren auch als Kapellmeister.
Ab dem Jahre 1928 war die Kapelle mit hoher Stimmung (C-Stimmung) als Verein gemeldet und wurde zu Beginn des 2. Weltkrieges aufgelöst. Sechs Musiker mussten bei ihrer Soldatenpflicht ihr Leben lassen.
Im Jahre 1945 gründeten die Bürger aus Kaindorf mit großem Aufwand die Kapelle wieder. Josef GARTLGRUBER und Anton RECHBERGER, die ersten Obmänner nach dem Krieg, setzten sich dafür unermüdlich ein.
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Musikkapelle in der Zwischenkriegszeit
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Am 08.04.1951 trat der Klangkörper dem Österreichischen Blasmusikverband bei und stellte im Jahre 1956 auf tiefe Stimmung (B-Stimmung) um. Gleichzeitig konnte auch die erste einheitliche Bekleidung, graue Uniform mit Tellerkappe, angeschafft werden. Diese Uniform wurde im Jahre 1964 durch einen steirischen Trachtenanzug ersetzt.
Bis zum Jahre 1982 wurden die Musikproben in den Gasthöfen Gartlgruber und Rechberger abgehalten. Durch den Zubau des Gemeinde- und Feuerwehrhauses im Jahre 1982, konnten sich die Musiker in mehr als 2000 Stunden Eigenleistung im Dachgeschoß ihren neuen Proberaum errichten, wo bis heute jede Woche geprobt wird.
Im März 1973 wurde Franz Summerer zum Kapellmeister der Marktmusikkapelle Kaindorf gewählt. Die Musikkapelle stand damals mit 17 Musikern kurz vor dem Zerfall. Franz Summerer begann sofort mit der Jungmusikerausbildung und es ist vorwiegend ihm zu verdanken, dass die Marktmusikkapelle Kaindorf heute viele Mitglieder hat und eine ausgezeichnete musikalische Qualität bietet.
Am 26.04.2008 legte Franz Summerer nach 35-jähriger erfolgreicher
Tätigkeit sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück und übergab an
Andrea Goger den Taktstock..
Derzeit verfügt die Marktmusikkapelle Kaindorf über 38 Musiker, davon 11 Musikerinnen, die sich um Kultur und gute Musik in der Pfarre Kaindorf bemühen.
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Unsere Obmänner
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Josef GARTLGRUBER, Gastwirt aus Kaindorf
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Anton RECHBERGER, Gastwirt aus Kaindorf
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Josef GRUBER, Landesproduktenhändler aus Kaindorf (bis 1973)
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Anton RECHBERGER, Gastwirt aus Kaindorf (1973 bis 1993)
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Herbert KLAMBAUER, Gemeindebediensteter
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Unsere Kapellmeister
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Rupert WILFLING, Landwirt aus Stubenberg
Karl SOMMER, Arbeiter aus Kaindorf
Johann TAUSS, Landwirt aus Hartl
Sepp SUMMERER, Müllner aus Dienersdorf (bis 1973)
Franz SUMMERER, Beamter aus Hofkirchen (bis 2008)
Andrea GOGER, Kapellmeisterin
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Franz SUMMERER und Andrea GOGER bei der feierlichen Übergabe im Kreis der Bürgermeister
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Teilnahme an KONZERTWERTUNGSSPIELEN
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01.04.1990 in Waldbach in der Unterstufe mit ausgezeichnetem Erfolg
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05.04.1992 in Pinggau in der Mittelstufe mit ausgezeichnetem Erfolg
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17.04.1994 in Waldbach in der Mittelstufe mit sehr gutem Erfolg
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18.04.1998 in Kaindorf in der Mittelstufe mit sehr gutem Erfolg
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07.05.2000 in Waldbach in der Mittelstufe mit sehr gutem Erfolg
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Teilnahme an MARSCHWERTUNGSSPIELEN
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04.06.1989 in Wenigzell in der Unterstufe mit ausgezeichnetem Erfolg
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12.07.1992 in Pinggau in der Mittelstufe mit ausgezeichnetem Erfolg
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04.07.1999 in St. Magdalena/L. in der Oberstufe mit ausgezeichnetem Erfolg
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